Von W wie Wasserlack - bis Z wie Zip |
Wie ihr Name schon sagt, basieren Wasserlacke - auch Dispersionslacke genannt - auf Wasser. Sie trocknen durch Verdunsten des Wassers relativ schnell, sind geruchsfrei und vergilben nicht. Aufgetragen werden Wasserlacke zumeist mit Lackwerken, in manchen Fällen auch mit dem Farbwerk der Druckmaschine. Die Schichtdicke des Lacks erreicht 3 µm. Sein Glanzwert liegt unter dem von UV-Lacken.
Weiterverarbeitung
Unter Weiterverarbeitung fasst man im Druckwesen die Arbeitsgänge zusammen, die nach dem eigentlichen Druckvorgang zu dem fertigen Druck-Erzeugnis führen. Je nach Art des Produkts gehören dazu das Falten, Zusammenlegen und Beschneiden der bedruckten Bögen sowie das Binden und gegebenenfalls Verpacken.
Widerdruck
Der zweite Druckgang, bei dem die Rückseite des Druckbogens bedruckt wird, heißt Widerdruck. Den ersten Durchgang bezeichnet man als Schöndruck.
Zellstoff
Als Rohstoff für die Papierherstellung ist Zellstoff ein Material aus Zellulosefasern, die chemisch aus pflanzlichen Rohstoffen - vor allem Holz, aber auch Einjahrespflanzen - gewonnen werden.
Zellulose
Zellulose - auch Cellulose - ist chemisch ein Kettenmolekül aus Traubenzucker-Elementen (Polysaccharide) und als Hauptbestandteil des Pflanzenmaterials verantwortlich für seine mechanische Stabilitäät. Zellulose verleiht dem Papier als wichtigster Bestandteil seine Festigkeit, entweder in Form von Holz- oder Pflanzenfasern oder als Zellstoff, das aus reinen Zellulosefasern besteht. Außer zur Papierherstellung dient Zellulose auch als Grundstoff für Kunst- und Faserstoffe - in Naturform als Baumwolle oder chemisch aufgearbeitet in Form von Chemiefasern, wie Viskose- oder Acetat-Fasern.
Zip
Das Archivieren bzw. Verpacken einer oder mehrerer Dateien mit einem Komprimierungsprogramm wie WinZip oder PKZIP; mit WinZip oder PKZIP manipulierte Dateien haben die Endung .zip (filename extension). Im deutschen Sprachgebrauch hat sich für diese Art der Datenkomprimierung das Verb "zippen" eingebü?rgert; vgl. data compression.