Von J wie JPG - bis L wie Lithografie
JPG
JPG ist bei Windows-Rechnern die übliche Endung des Dateinamens bei Dateien, die nach dem JPEG-Verfahren komprimierte Bilder enthalten.

Karton
Karton liegt im Flächengewicht zwischen Papier und Pappe. Man unterscheidet einlagigen und mehrlagigen Karton.

Kraftpapier
Kraftpapier (auch Natronpapier genannt) wird zu mindestens 90 Prozent aus frischem, in der Regel ungebleichtem Sulfatzellstoff (Kraftzellstoff) hergestellt. Es zeichnet sich durch hohe Festigkeit und Beständigkeit aus.

Lackieren
Aufbringen einer farblosen, glänzend oder matt trocknenden Lackschicht als letzte Druckphase, entweder als Drucklack durch die Druckmaschine oder als Dispersionslack auf wässriger Basis durch ein eigenes Drucklackwerk. Lackieren verbessert das Aussehen eines Druckprodukts und erhöht, besonders bei mattem Papier, die Abriebfestigkeit der Druckfarben.

Laufrichtung
Die Laufrichtung von Papier ist die Richtung, in der es durch die Papiermaschine läuft. Dies ist in der Regel auch die bevorzugte Faserrichtung im Papier, und in dieser Richtung ist es meist steifer und dimensionsstabiler. Auf Bogenpaketen ist die Laufrichtung des Papiers oft durch einen Pfeil gekennzeichnet.

Lithografie
Von Alois Senefelder 1789 erfunden, ist die Lithografie (griech. "Schreiben auf Stein") ein Verfahren zur Herstellung von Druckformen für den Steindruck. Die Druckvorlage wird mit spezieller Tinte oder Kreide direkt auf einen glattgeschliffenen Steinblock aus kohlensaurem Kalk (Calciumcarbonat - CaCO3) übertragen. Vor dem Einfärben mit öliger Druckfarbe wird der Steinblock angefeuchtet. Die beschriebenen Stellen nehmen anschlie§end die ölige Druckfarbe an, während der unveränderte Kalkstein die Farbe abstößt. Mit Lithografien (kurz "Litho") bezeichnet man umgangsprachlich auch Kopiervorlagen für den Offsetdruck (gerasterte Bilder, Strichätzungen).